Mälchberg

Mälchberg

Nicole mit Maiyun & Anyuk (vom 14.07.19):

Wir parkieren direkt bei der Glattalpbahn im Sahli auf 1138 m ü.M. Für unsere geplante Wanderung benutzen wir nicht die Glattalpbahn sondern gehen zu Fuss. Unser Ziel ist unter anderem die Glattalp – kältester unbewohnte Ort der Schweiz auf bloss 1800 m ü.M. Die tiefste Temperatur wurde 1991 gemessen mit -52.5° und Schneemengen mit 3-4 m keine Seltenheit.

Alternativ zu dem Aufstieg zu Fuss kann auch die Bahn benutzt werden und dann auf der Glattalp (ca. 1800 m ü.M.) die Rundwanderung Glattalp (1800 m ü.M.) Richtung Mälchbärg – Charetalp (1862 m ü.M.) – Pfaff (2109 m ü.M.) – Glattalp (1800 m ü.M.) gemacht werden. An Wochenenden + Ferien sind längere Wartezeiten bei der Bahn möglich.

Wir folgen ca. 500 m der Strasse von der wir hergekommen sind und überqueren dann die Staumauer beim Stausee. Hier folgen wir der Kiesstrasse bis dann der Wanderweg rechts abbiegt und Steil der Wiese hoch führt. Hier empfangen uns auch gleich ein paar neugierige Rinder die gottseidank hinter einem Zaun stehen; diese umgehen wir dann auch grosszügig. Beim Feldmoos (1335 m ü.M.) angekommen kann schon mal die geniale Aussicht genossen werden die dann Richtung Mälchbärg (1848 m ü.M.) immer besser und besser wird.

Ab Feldmoos folgen wir also dem blau-weiss markierten Wanderweg Richtung Mälchbärg (Achtung; T4-Alpinwandern). Der Wanderweg ist sehr gut begehbar, es gibt ein paar grössere Tritte und ausgesetzte Stellen die aber für mich (nicht schwindelfrei) kein Problem darstellen. Unterwegs trifft man im Sommer öfters ein paar Ziegen an – am besten nicht beachten, Rucksack nicht ablegen und nicht streicheln ansonsten folgen sie einem dann...

Beim Kreuz (1848 m ü.M.) angekommen gönnen wir uns eine kurze Pause, machen Fotos und geniessen das Panorama. Die Hunde erfreuen sich über das noch vorhandene Schneefeld und wälzen sich was das Zeug hält.

Wir halten uns links an den Wanderweg (rechts führt er zurück Richtung Glattalp) und geniessen die wunderschöne Sicht über die Böden mit Sicht zum Pfannenstock (2573 m ü.M.), Grisset (2721 m ü.M.), Bös Fulen (2801 m ü.M.) sowie die Chilchbergen. Bei der Charetalp angekommen lassen wir es uns nicht nehmen, bei Romy und Alfons einzukehren und uns ein Kaffee zu gönnen. Bis hierhin hat man kleinere Auf- und Abstiege, folgt einer wunderschönen Karstlandschaft und quert moorige Abschnitte.

Der nächste und letzte Anstieg folgt nun; 247 Höhenmeter fehlen uns bis zum Pfaff. Von hier oben hat man eine wunderschöne Aussicht zurück sowie unter anderem Richtung Glattalp (1800 m ü.M.), Glattalpsee (1855 m ü.M.), Höch Turm (2666 m ü.M.), Ortstock (2717 m ü.M.) und Mären (2323 m ü.M.). Ab hier hat es recht viele Murmeltiere und es wird empfohlen die Hunde an der Leine zu führen. Hungrig steuern wir nach dem Abstieg die SAC Glattalphütte (www.glattalphuette.ch) an um uns mit einer feinen Käseschnitte zu stärken. (Achtung; infolge Umbauarbeiten bleibt die SAC Hütte voraussichtlich im Jahre 2020 geschlossen – in der Nähe befindet sich als Alternative das Berggasthaus Glattalp (www.berggasthaus-glattalp.ch)).

Frisch gestärkt entscheiden wir uns auf die Bahn zu verzichten und laufen den Weg Richtung Sahli zu Fuss. Auch hier wird man mit einer grandiosen Aussicht und Landschaft verwöhnt.
Auf halber Höhe trifft man den „Märä Brunnen“ – Wasserfall – an aus dem man unbedingt einen Schluck Wasser probieren sollte.

Gut zu wissen:

  •  Bahn fährt von Ende Mai - Oktober
  •  Mai / Juni noch recht viel Schnee möglich
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Mälchberg
Luftseilbahn Sahli-Glattalp
Talstation
6436 Muotathal
Schwyz

+41 41 830 49 94
dnlschlbrtbsswss
http://www.ebs-gruppe.ch/glattalp/

Details zur Route

Beste Reisezeit

  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst

Art

  • Bergwanderweg

Technik

  • mittel
  • schwer

Anreise

  • Bus
  • PW

Verpflegung

  • Wasser für den Hund mitnehmen

Parkmöglichkeiten

  • Öffentliche Parkplätze (gebührenfrei)

Allgemein

  • Touristisch kaum besucht

Gut zu Wissen

  • Leinenpflicht
  • Route im Gebirge
  • Weidende Schafe
  • Weidende Kühe
  • Trittsicherheit erforderlich

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