Brienzwiler-Interlaken

Brienzwiler-Interlaken

Andreas und Joschika mit Brenes (vom 12.05.2018):
Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück verlassen wir bei schönstem Wetter den Eichhof in Richtung Interlaken. Nach 100m sind wir bereits wieder auf dem Jakobsweg und wandern durch Wälder und über Wiesen – die Berge und den Brienzersee immer im Blick. Der Weg führt uns durch die schönen und traditionellen Dörfer Hofstetten und Schwanden Richtung Brienz. Brienz beherbergt die einzige Vollzeit-Geigenbauschule und die einzige Schule für Holzbildhauerei der Schweiz. So verwundert es nicht, dass uns schon seit dem ersten Kilometer von heute immer wieder Skulpturen am Wegesrand oder in den schönen Gärten begegnen. Der Weg führt einige Zeit dem See entlang und biegt dann rechts ab, hinauf in die Wälder an den steilen Bergflanken über Brienz. Der Aufstieg ist angenehm, allerdings mit wenig Schatten und wir kommen ganz schön ins Schwitzen. Hat man die Höhe erreicht, geht es weiter durch Wälder, über Alpen und Wiesen - mal etwas hoch, dann wieder runter. Auffallend oft queren wir tiefe Bachgräben und man kann sich nur schwer vorstellen, was hier bei einem Gewitter alles runterkommt. Circa bei Kilometer 10, auf der Höhe von Ebligen, passieren wir die Hängebrücke „Underweidligrabe“. Trotz des grandiosen Ausblicks von der Brücke, ist diese wohl nicht für alle 2- und 4-Beiner geeignet, kommt sie doch ganz schön ins Schaukeln! Die Brücke ist in den Monaten November – März gesperrt. Eine Alternativroute ist angegeben.
Mit noch etwas weichen Knien von dem Geschaukel marschieren wir weiter und folgen dem Forstweg runter an den See nach Oberried. Am Wegesrand blühen wilde Veilchen, Orchideen und Eidechsen bringen sich vor Brenes in Sicherheit. Plötzlich halten wir inne: Vor uns liegt eine über 1m lange Natter auf dem Weg und sonnt sich. Was für eine Überraschung. Leider können wir in Folge eines Lawinenniederganges nicht wie geplant auf der Route 4 nach Niederried wandern. Mangels Alternativen müssen wir für einige Kilometer der relativ stark befahrenen Strasse nach. In Niederried angekommen, biegen wir wieder auf den Jakobsweg ein und gönnen uns endlich die, einst auf kurz nach Oberried geplante, Mittagspause. Weiter geht es nochmals etwas den Berg hinauf und kurz darauf wieder runter nach Ringgenberg. Von weitem sticht die schöne Burgkirche, welche über 92 Treppenstufen erreichbar ist, ins Auge. Dann haben wir auch schon das Seeende bei Goldswil erreicht und folgen dem rechten Aareufer. Der Blick zurück gelangt nochmals bis ans andere Ende des Sees und nach Brienzwiler wo wir heute Morgen gestartet sind. Toll! Die letzten Kilometer führen immer der Aare entlang direkt in die lebhafte Altstadt von Interlaken. Andreas und Joschika mit Brenes (vom 12.05.2018):
Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück verlassen wir bei schönstem Wetter den Eichhof in Richtung Interlaken. Nach 100m sind wir bereits wieder auf dem Jakobsweg und wandern durch Wälder und über Wiesen – die Berge und den Brienzersee immer im Blick. Der Weg führt uns durch die schönen und traditionellen Dörfer Hofstetten und Schwanden Richtung Brienz. Brienz beherbergt die einzige Vollzeit-Geigenbauschule und die einzige Schule für Holzbildhauerei der Schweiz. So verwundert es nicht, dass uns schon seit dem ersten Kilometer von heute immer wieder Skulpturen am Wegesrand oder in den schönen Gärten begegnen. Auch die schöne evangelisch-reformierte Kirche von Brienz, welche leicht erhöht am Seeufer steht, sticht sofort ins Auge.
Der Weg führt einige Zeit dem See entlang und biegt dann rechts ab, hinauf in die Wälder an den steilen Bergflanken über Brienz. Der Aufstieg ist angenehm, allerdings mit wenig Schatten und wir kommen ganz schön ins Schwitzen. Hat man die Höhe erreicht, geht es weiter durch Wälder, über Alpen und Wiesen - mal etwas hoch, dann wieder runter. Auffallend oft queren wir tiefe Bachgräben und man kann sich nur schwer vorstellen, was hier bei einem Gewitter alles runterkommt. So wurde unter Anderem Brienz im August 2005 durch einen Murgang des Glissibaches arg in Mitleidenschaft gezogen.
Circa bei Kilometer 10, auf der Höhe von Ebligen, passieren wir die Hängebrücke „Underweidligrabe“. Trotz des grandiosen Ausblicks von der Brücke, ist diese wohl nicht für alle 2- und 4-Beiner geeignet, kommt sie doch ganz schön ins Schaukeln! Die Brücke ist in den Monaten November – März gesperrt. Eine Alternativroute ist angegeben.
Mit noch etwas weichen Knien von dem Geschaukel marschieren wir weiter und folgen dem Forstweg runter an den See nach Oberried. Am Wegesrand blühen wilde Veilchen, Orchideen und Eidechsen bringen sich vor Brenes in Sicherheit. Plötzlich halten wir inne: Vor uns liegt eine über 1m lange Natter auf dem Weg und sonnt sich. Was für eine Überraschung.
Leider können wir in Folge eines Lawinenniederganges nicht wie geplant auf der Route 4 nach Niederried wandern. Mangels Alternativen müssen wir für einige Kilometer der relativ stark befahrenen Strasse nach. In Niederried angekommen, biegen wir wieder auf den Jakobsweg ein und gönnen uns endlich die, einst auf kurz nach Oberried geplante, Mittagspause.
Weiter geht es nochmals etwas den Berg hinauf und kurz darauf wieder runter nach Ringgenberg. Von weitem sticht die schöne Burgkirche, welche über 92 Treppenstufen erreichbar ist, ins Auge. Dann haben wir auch schon das Seeende bei Goldswil erreicht und folgen dem rechten Aareufer. Der Blick zurück gelangt nochmals bis ans andere Ende des Sees und nach Brienzwiler wo wir heute Morgen gestartet sind. Toll! Die letzten Kilometer führen immer der Aare entlang direkt in die lebhafte Altstadt von Interlaken. Nach den zwei Tagen Natur, Ruhe und Dörfer ein kleiner Kulturschock. Diese Wanderung (24 km, 800m Auf- und 900m Abstieg) ist mit einer soliden Grundkondition gut zu machen. Ausser der Hängebrücke und einigen steilen Abstiegen auf losem Untergrund sind keine Schwierigkeiten zu erwarten.

Diese Wanderung (24 km, 800m Auf- und 900m Abstieg) ist mit einer soliden Grundkondition gut zu machen. Ausser der Hängebrücke und einigen steilen Abstiegen auf losem Untergrund sind keine Schwierigkeiten zu erwarten.

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Brienzwiler-Interlaken
Brienz Tourismus
Hauptstrasse 143
3855 Brienz
Bern

+41 33 952 80 80
nfbrnz-trsmsch
http://www.brienz-tourismus.ch

Details zur Route

Beste Reisezeit

  • Frühling
  • Herbst

Art

  • Wanderweg

Technik

  • mittel

Anreise

  • Zug

Verpflegung

  • Wasser für den Hund mitnehmen

Gut zu Wissen

  • Leinenpflicht
  • Hängebrücke
  • Route dem Gewässer entlang
  • Weidende Kühe
  • WC auf Route
  • Seezugang
  • Flusszugang / nicht zu tief
Brenes am Brienzersee. 
Brenes am Brienzersee.

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